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"Konsumenten mit Produzenten verbinden" - Gartencoop Artikel in Rheinblick

Veröffentlicht: Freitag, 23. Juli 2021

"Ganzjährig liefert die GartenCoop saisonales Bio-Gemüse nach Freiburg, einmal pro Woche für 300 Haushalte. Be ihrem Modell der solidarischen Landwirtschaft konsumieren die Mitglieder nicht nur, sondern packen in dem landwirtschaftlichen Betrieb im Bad Krozinger Ortsteil Tunsel mit an. " . Ein Artikel von Marleen Beisheim im Magazin Rheinblick der Tageszeitungen „L’Alsace“ und „DNA“ vom 20.07.2021. Auf der gleichen Seite gibt es ebenfalls ein Bericht über das System der AMAPs in Frankreich (analog zur solidarischen Landwirtschaft)

 

 

 

 

Logbuch SoLaWi Juli 2021

Veröffentlicht: Montag, 3. Mai 2021
  • Wasserknappheit und Wassermanagement in der GartenCoop
  • Neuste Gentechnikverfahren - kaum nachweisbar, dann kann man sie doch auch zulassen
  • Insektenzählen - eine Sommeraktion des Nabu

Der monatliche Podcast rund um solidarische Landwirtschaft, Selbstversorgung, Ernährungssouveränität, Nachhaltigkeit,

Klimawandel, Klimagerechtigkeit und den Themen einer globalen Selbstorganisation von unten

am 01.07. 16.00 bis 17.00 Uhr auf RDL 102.3 oder livestream rdl.de oder über podcast
 
 
 
 
 
 

Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands

Veröffentlicht: Dienstag, 20. April 2021

In Verbundenheit mit den weltweiten kleinbäuerlichen Kämpfen beteiligten sich am Samstag, den 17. April 2021 rund 100 Menschen an einer Fahrraddemo durch Freiburg, um auf kleinbäuerliche Alternativen für Ernährungssouveränität in und um Freiburg aufmerksam zu machen. Weltweit kämpfen Bäuer*innen und Aktivist*innen für eine gerechte Verteilung von Land, für Klimagerechtigkeit,  für umweltfreundliche Agrarsysteme und für die Sicherung der lokalen Lebensmittelversorgung auf dem Land.

Berichtet wurde über die bäuerlichen Realitäten der Kurd*innen in Rojava unter andauerndem Krieg und Embargo. Es gab Stimmen zu hören aus Chile und aus Brasilien zur Situation von landlosen Arbeiter*innen in der industriellen Landwirtschaft und dem Zugang zu Land der indigenen Bevölkerung. In Frankreich ist der bäuerliche Widerstand gegen das geplante Atommüllendlager in Bure harten staatlichen Repressionen ausgesetzt. Und in Indien formierte sich im vergangenen Herbst die größte bäuerliche Protestbewegung der letzten Jahrzehnte: hunderttausende Bäuer*innen stellten sich gegen eine weitere Bäuerliche Existenzen substanziell gefährdende neoliberale Agrarreform.

Ein Keim der Hoffnung kommt aus Mexiko: Europa um einige Schritte voraus, realisieren die Zapatista in Chiapas bereits seit Jahren eine selbstbestimmte, souveräne und kleinbäuerliche Landwirtschaft.

Auch hier vor Ort gibt es unterstützenswerte Initiativen, die zu positiven Veränderungen in Bezug auf Ernährung und Lebensmittelproduktion beitragen. Es gab Berichte von der Initiative Lebensmittelpunkte, und um Freiburg herum gibt es verschiedene Projekte solidarischer Landwirtschaft.

Mehr: Abschluss-Redebeitrag und Fotos | Pressemitteilung

 

 

Akualisiertes Statement der Kooperativen-Koordination zu den anhaltenden Querdenker*innen-Coronaprotesten

Veröffentlicht: Dienstag, 20. April 2021

Wir alle sind durch die Pandemie und die ergriffenen Maßnahmen in unserer individuellen wie kollektiven Freiheit eingeschränkt. Die Verhältnismäßigkeit und Wirksamkeit der uns alle belastenden Beschränkungen im Verlauf immer wieder kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls zu hinterfragen halten wir für einen zentralen Bestandteil des aktuell notwendigen gesellschaftlichen Diskurses.

Allerdings lehnen wir als emanzipatorische Initiative gemeinsame Aktionen mit Anhängern von Verschwörungsideologien und/oder völkisch-nationalen Standpunkten aus Überzeugung ab. Die Gartencoop hat einen Grundkonsens zu Antirassismus, Antisexismus und vertritt die vorbehaltlose Gleichbehandlung von Menschen unabhängig von Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Sexualpräferenz oder Geschlecht. Gemeinsame Auftritte mit AkteurInnen einer diffusen Querfront aus Rechten, EsoterikerInnen und VerschwörungstheoretikerInnen halten wir daher für nicht geeignet, um gegebenenfalls notwendige und sachliche Kritik an dem aktuellen Krisenmanagement zu äußern.

Die oben stehende Positionierung haben wir vor einem Jahr verfasst - unsere grundsätzlichen Haltungen haben sich diesbezüglich nicht verändert. Weil die gesellschaftlichen Diskussionen und Auseinandersetzungen um Coronamaßnahmen jedoch weiter gegangen sind und auch die GaCo immer wieder herausfordern, hat Kooperativen-Koordination zum 13.04.2021 aus gegebenen Anlass eine modifizierte ausführlich begründete Stellungnahme zu dieser Problematik verfasst.

 

 

 

 



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by Dr. Radut