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Filmabend "Wem gehört das Saatgut?" Di 14.9. 19h Stadtgarten

Veröffentlicht: Dienstag, 7. September 2021

eine Veranstaltung von: ProSpecieRara und Gartencoop Freiburg

Nur wenige internationale Agrarkonzerne profitieren von der Produktion modernen, standardisierten Saatguts. Die Produktionsbedingunen sind miserabel und auf Kosten anderer. Unsere Biodiversität in der Landwirtschaft wird dem Profit weniger geopfert und für lange Haltbarkeit und Gleichförmigkeit bei Gemüse und Obst auf's Spiel gesetzt. Wir zeigen zwei Filme die Problematik und Lösungsansätze aufzeigen.

19h: Film "das Saatgutkartell" (43min)

20h: Film "Wainfleet - rettet den samenfesten Blumenkohl" (40min)

Eine spannende und inspirierende Initiative zur Rettung einer samenfesten Sorte im Rahmen einer solidarischen Landwirtschaft.

Der Film dokumentiert, wie die Solawi Gartencoop Freiburg plötzlich feststellt, dass das Saatgut für ihren beliebten samenfesten Überwinterungs-Blumenkohl nirgendwo mehr nachgebaut wird. Die Pflanzen auf ihren Äckern sind möglicherweise, die letzten existierenden Pflanzen dieser Sorte. Es beginnt eine Initiative und Zusammenarbeit mit der Organisation ProSpecieRara, um Wainfleet zu retten.

Der Film zeigt uns alle wichtigen Stationen im Anbauleben des Wainfleet und lässt Gärtner*innen zu Wort kommen. Anhand des Blumenkohls erfahren wir die erfolgreiche Geschichte des kleinbäuerlichen Engagements für den Erhalt samenfester Sorten und einer ökologischen solidarischen Landwirtschaft, die den marktwirtschaftlichen Zwängen trotzt."

Eintritt frei - Spenden willkommen - Corona: kommt möglichst 3G - bringt euch eine Decke o.ä mit falls es kühl wird.

Bei Regen findet die Veranstaltung um 18h im Black Forest Hostel statt.

 

Logbuch SoLaWi August 2021

Veröffentlicht: Montag, 2. August 2021

*Tierindustrie und Agrobusiness führt zu Corona

*Bitcoin: gigantische Umweltsauerei als Spielwiese für SpekulantInnen

*Wahlprogramme zu Agrar und Umwelt

*Teilerei - geniessbare Lebensmittel weiter geben

Der monatliche Podcast rund um solidarische Landwirtschaft, Selbstversorgung, Ernährungssouveränität, Nachhaltigkeit,

Klimawandel, Klimagerechtigkeit und den Themen einer globalen Selbstorganisation von unten

am 05.08. 16.00 bis 17.00 Uhr auf RDL 102.3 oder livestream rdl.de oder über podcast
 
 
 
 
 
 

"Konsumenten mit Produzenten verbinden" - Gartencoop Artikel in Rheinblick

Veröffentlicht: Freitag, 23. Juli 2021

"Ganzjährig liefert die GartenCoop saisonales Bio-Gemüse nach Freiburg, einmal pro Woche für 300 Haushalte. Be ihrem Modell der solidarischen Landwirtschaft konsumieren die Mitglieder nicht nur, sondern packen in dem landwirtschaftlichen Betrieb im Bad Krozinger Ortsteil Tunsel mit an. " . Ein Artikel von Marleen Beisheim im Magazin Rheinblick der Tageszeitungen „L’Alsace“ und „DNA“ vom 20.07.2021. Auf der gleichen Seite gibt es ebenfalls ein Bericht über das System der AMAPs in Frankreich (analog zur solidarischen Landwirtschaft)

 

 

 

 

Tag des Kleinbäuerlichen Widerstands

Veröffentlicht: Dienstag, 20. April 2021

In Verbundenheit mit den weltweiten kleinbäuerlichen Kämpfen beteiligten sich am Samstag, den 17. April 2021 rund 100 Menschen an einer Fahrraddemo durch Freiburg, um auf kleinbäuerliche Alternativen für Ernährungssouveränität in und um Freiburg aufmerksam zu machen. Weltweit kämpfen Bäuer*innen und Aktivist*innen für eine gerechte Verteilung von Land, für Klimagerechtigkeit,  für umweltfreundliche Agrarsysteme und für die Sicherung der lokalen Lebensmittelversorgung auf dem Land.

Berichtet wurde über die bäuerlichen Realitäten der Kurd*innen in Rojava unter andauerndem Krieg und Embargo. Es gab Stimmen zu hören aus Chile und aus Brasilien zur Situation von landlosen Arbeiter*innen in der industriellen Landwirtschaft und dem Zugang zu Land der indigenen Bevölkerung. In Frankreich ist der bäuerliche Widerstand gegen das geplante Atommüllendlager in Bure harten staatlichen Repressionen ausgesetzt. Und in Indien formierte sich im vergangenen Herbst die größte bäuerliche Protestbewegung der letzten Jahrzehnte: hunderttausende Bäuer*innen stellten sich gegen eine weitere Bäuerliche Existenzen substanziell gefährdende neoliberale Agrarreform.

Ein Keim der Hoffnung kommt aus Mexiko: Europa um einige Schritte voraus, realisieren die Zapatista in Chiapas bereits seit Jahren eine selbstbestimmte, souveräne und kleinbäuerliche Landwirtschaft.

Auch hier vor Ort gibt es unterstützenswerte Initiativen, die zu positiven Veränderungen in Bezug auf Ernährung und Lebensmittelproduktion beitragen. Es gab Berichte von der Initiative Lebensmittelpunkte, und um Freiburg herum gibt es verschiedene Projekte solidarischer Landwirtschaft.

Mehr: Abschluss-Redebeitrag und Fotos | Pressemitteilung

 

 



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by Dr. Radut