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Aktuelles

Logbuch SoLaWi Juni 2020

Veröffentlicht: Dienstag, 2. Juni 2020
  • Klimaretten - Selbermachen! AktivistInnen pflanzen Bäume im brasilianischen Regenwald

  • Bill Gates: Bösewicht, Philanthrop, Großkapitalist, Weltverschwörer?

  • Die Bienen und wir - ein Verhältnis mit Höhen und Tiefen

Der monatliche Podcast rund um solidarische Landwirtschaft, Selbstversorgung, Ernährungssouveränität, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Klimagerechtigkeit und den Themen einer globalen Selbstorganisation von unten

am 04.06. 16.00 bis 17.00 Uhr auf RDL 102.3 oder livestream rdl.de oder über podcast
 
 
 
 
 

 

 

Redebeitrag: „Gegen Populismus und Verschwörungsideologien – für linke Interventionen gegen die Krise“, 23.05.2020

Veröffentlicht: Mittwoch, 27. Mai 2020

In letzter Zeit wurde viel über und mit Landwirt*innen gesprochen. Es wurde zur Genüge darüber berichtet, wie schwer sie es derzeit haben, weil Saisonkräfte fehlen. Dass sie es sind, die uns mit Obst, Gemüse, Getreide und Tierprodukten versorgen, während im Supermarkt das Klopapier ausgeht. Wie hart sie wirtschaften müssen, um nicht pleite zu gehen. Wir sind aber heute hier, um auf die Situation der Saisonarbeiter*innen aufmerksam zu machen, die derzeit auf den Feldern und in Fleischfabriken arbeiten. Sie sind es, die in der Regel nicht angehört werden und aus unserem Blickfeld verschwinden. Dabei fußt unser ganzes Ernährungssystem, unser lecker Spargel, unsere günstigen frischen regionalen Erdbeeren und das billige Schnitzel auf den schlechen Arbeitsbedingungen, denen sie ausgesetzt sind. Wie viele gesellschaftliche Problemlagen werden durch die Covid-19-Pandemie auch die beschissenen Verhältnisse für Saisonarbeiter*innen in der Landwirtschaft verschärft und überdeutlich. Zu deutlich zum Wegschauen? [ganzen Redebeitrag lesen]

 

Statement der Kooperativen-Koordination zu den aktuellen Querfront-Coronaprotesten

Veröffentlicht: Freitag, 15. Mai 2020

Wir alle sind durch die Pandemie und die ergriffenen Maßnahmen in unserer individuellen wie kollektiven Freiheit eingeschränkt. Die Verhältnismäßigkeit und Wirksamkeit der uns alle belastenden Beschränkungen im Verlauf immer wieder kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls zu hinterfragen halten wir für einen zentralen Bestandteil des aktuell notwendigen gesellschaftlichen Diskurses.

Allerdings lehnen wir als emanzipatorische Initiative gemeinsame Aktionen mit Anhängern von Verschwörungsideologien und/oder völkisch-nationalen Standpunkten aus Überzeugung ab. Die Gartencoop hat einen Grundkonsens zu Antirassismus, Antisexismus und vertritt die vorbehaltlose Gleichbehandlung von Menschen unabhängig von Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Sexualpräferenz oder Geschlecht. Gemeinsame Auftritte mit AkteurInnen einer diffusen Querfront aus Rechten, EsoterikerInnen und VerschwörungstheoretikerInnen halten wir daher für nicht geeignet, um gegebenenfalls notwendige und sachliche Kritik an dem aktuellen Krisenmanagement zu äußern. Die Kooperativen-Koordination hat aus gegebenen Anlass eine ausführlich begründete Stellungnahme zu dieser Problematik verfasst.

 

 

Virtuelle Info-Veranstaltung: Ökologische und solidarische Landwirtschaft in Zeiten von Coronakrise und Klimawandel.

Veröffentlicht: Samstag, 18. April 2020

Wann? Montag 20. April 2020 - 20h-22h

Wo? hier teilnehmen

Für wen? Für neue Mitglieder der Gartencoop sowie für Interessierte. Die Gartencoop nimmt zur Zeit noch neue Mitglieder auf.

Hintergrund: Die Corona-Pandemie führt uns vor Augen, wie anfällig das globalisierte Ernährungssystem ist: unterbrochene Lieferketten, leere Discounter-Regale und Hamsterkäufe, ausbleibende Arbeitskräfte an vielen Produktionsstandorten für Gemüse und Obst. Hinzu kommt die Klimakrise, die die Landwirtschaft unter Druck setzt. In unserer Region hat es seit einem Monat nicht mehr geregnet. Nicht nur in Corona-Zeiten sind wir alle auf Zugang zu genügend frischen Lebensmittel angewiesen, um zu Hause zu kochen.

Die GartenCoop Freiburg setzt seit 2011 ein erfolgreiches Modell solidarischer Landwirtschaft um. 279 Mitglieder teilen sich aktuell die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stadtnähe und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken der Landwirtschaft. Die gesamte Ernte – ob gut oder schlecht, krumm oder gerade – wird auf alle Mitglieder verteilt. Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung sowie mit anpacken in der Landwirtschaft sind nur einige der vielen Merkmale des Projekts.

In Zeiten physischer Isolation haben wir umso mehr Grund, uns weiter für Klimagerechtigkeit und Ernährungsautonomie einzusetzen. An diesem Abend geben wir einen Einblick in die Grundprinzipien der solidarischen Landwirtschaft (Solawi) sowie in die Motivationen, das Innenleben und die Herausforderungen unserer Kooperative aus Freiburg, die der Agrarindustrie trotzt und etwas entgegensetzt: die Strategie der krummen Gurken.

Eine virtuelle Begegnung mit Aktiven der Gartencoop, ein Motivationsschub und eine Einladung, Teil der Ernährungswende zu werden.

Montag 20.4, 20h - hier

 

Gartencoop in der Corona-Krise

Veröffentlicht: Sonntag, 22. März 2020

Die Gesellschaft und jede/r Einzelne befindet sich aktuell in einer Ausnahmesituation, welche den beruflichen wie privaten Alltag radikal verändert hat. Auch die Kooperative muss mit möglichen gesundheitlichen Bedrohungen umgehen und die behördlichen Auflagen und Anordnungen berücksichtigen. Um die Nahrungsmittelproduktion und Verteilung für alle Beteiligten unseres Projekts möglichst sicher gestalten zu können, kommen kurzfristig zahlreiche Veränderungen auf uns zu. A, B und C – Team, sowie weitere Mitglieder haben, teils in einer virtuellen Konferenz, erste Schritte und Maßnahmen diskutiert und festgelegt. Diesbezüglich gibt es in der nächsten Zeit einen erheblichen Bedarf an Informationsfluss und Bereitschaft zu flexiblem und situationangepasstem Handeln. Solidarisch und besonnen agierend werden wir gemeinsam die Herausforderungen bewältigen.

Lest bitte alle die Newsletter und weiteren Verlautbarungen – passt auf euch auf – unterstützt euch gegenseitig!

 

 

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"Besser Späti als nie" - der offene Mittagstisch mittwochs um 14h

Veröffentlicht: Donnerstag, 20. Februar 2020

Seit einigen Woche kooperiert die Gartencoop Freiburg mit der Initiative „Besser Späti als nie – Der offene Mittagstisch“. Jeden Mittwoch um 14 Uhr bietet die Initiative eine mit u.a. Gartencoop Gemüse gekochte Mahlzeit auf Spendenbasis an.

Ort: im "Bis Späti", Ecke Escholzstr. / Egonstr. in Freiburg

Aus ihrer Selbstdarstellung:

"Wir sind junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Interessen, uns eint aber der Wunsch, Menschen durch gemeinsames Essen zusammenzuführen und eine Begegnungsmöglichkeit zu schaffen.

Egal ob Studis, die es nicht mehr in die Mensa geschafft haben, Berufstätige in ihrer Mittagspause, Anwohner*innen, Menschen mit geringem Einkommen und Freund*innen des gefüllten Magens: alle sind willkommen!

Die Räumlichkeiten inklusive Küche werden uns kostenlos vom Späti zur Verfügung gestellt. Trotzdem arbeiten wir als unabhängige Initiative und haben keine kommerziellen Ambitionen. Das leckere Gemüse stellt uns die Kooperative GartenCoop zur Verfügung. Alle Einnahmen durch Spenden sollen nur in die Finanzierung von Lebensmitteln fließen, die wir durch „gerettete“ Lebensmittel ergänzen."

Wir freuen uns auf euch! In diesem Sinne, hasta la Mittagstisch!

Transformations-Uni Freiburg

Veröffentlicht: Mittwoch, 22. Januar 2020

Aus der Gründungserklärung der TU Freiburg:

Die Klimakrise ist in vollem Gange und raubt zunehmend mehr Menschen durch die Zerstörung der Ökosysteme ihre Existenzgrundlage. Währenddessen festigt das demokratisch nicht legitimierte World Economic Forum (WEF) in Davos nach wie vor die an unbegrenztem Wachstum orientierte Wirtschaftsweise, die diese Katastrophe erst ausgelöst hat.

Deshalb gründen wir heute die Transformations-Universität Freiburg (TU Freiburg) im besetzten Audimax – nicht, weil wir nicht lernen wollen, sondern weil wir anders lernen wollen. Alle sind eingeladen ihre vielfältigen Perspektiven in Open-Spaces, Workshops und im Plenum in die TU Freiburg einzubringen.

Die Besetzung und Gründung der TU Freiburg findet im Rahmen der zweiten Welle der Kampagne #By2020WeRiseUp statt.

https://tufreiburg.noblogs.org/

https://rdl.de/beitrag/transformations-universit-t-freiburg

Beteiligung vieler Menschen erwünscht. Kommt vorbei!

 

 

 

Klimastreik Fr 30.11. : Fridays for Future in Freiburg & weltweit

Veröffentlicht: Mittwoch, 7. August 2019

Am Freitag, den 30. November ruft Fridays for Future und andere Akteuer_innen zu einem erneuten weltweiten Klimastreik .

In Freiburg: Treffpunkt 10h auf dem Platz der Alten Synagogue

Nach der Demonstration mit 30.000 Teilnehmer_innen im September, gehen wir an diesem Tag mit unseren Nachbar_innen, Kolleg_innen, Freund_innen und Familien auf die Straße, damit unsere Stimmen gehört wird. Jede_r kann und muss mithelfen.

Gemeinsam bekennen wir Farbe und wagen uns heraus aus der Komfortzone – für Klimagerechtigkeit.

Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation – die Bewältigung der Klimakrise ist die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts.
Wir fordern eine Politik, die dieser Aufgabe gerecht wird.

 

 

Probemitgliedschaft bei der Gartencoop

Veröffentlicht: Freitag, 3. August 2018

Du hast schon von der Gartencoop gehört oder dich vielleicht über Veranstaltungen oder den Film weiter informiert? Du bist dennoch nicht sicher, ob die Gartencoop der Weg für dich ist, um in Zukunft an gesundes, regionales und solidarisch hergestelltes Biogemüse zu kommen?

Dann ist die Probemitgliedschaft die Möglichkeit für dich, um Klarheit zu gewinnen und so funktioniert es:

Dauer: 4 Wochen, Start - in der regel - eweils zu Monatsbeginn

Gemüseabholung: Verteilpunkt Studierendenhaus, Belfortstr. 24 oder Verteilpunkt Wiese in der Wiesentalstraße 21 jeweils Freiburg,  oder direkt an der Hofstelle Tunsel, Germanweg 8a.

Kosten: Spende nach Selbsteinschätzung (der monatliche Orientierungswert für eine reguläre Mitgliedschaft liegt bei ca. 100 Euro, gemäß dem Konzept ist dies lediglich eine Orientierung, die unter- wie überschritten werden kann und soll, je nach persönlicher Lage und eben Selbsteinschätzung).

Im Durchschnitt teilen sich 2-3 Menschen eine Mitgliedschaft (Familie, WG, etc).

Integration: Am Verteilpunkt erfährst du etwas über das Funktionieren der Coop. Es besteht die (freiwillige) Möglichkeit, sich mindestens einmal (Mittwochs, Donnerstags oder am Wochenende) auf der Hofstelle direkt an der Gemüseproduktion zu beteiligen und weitere Einblicke zu bekommen.

Dauer: Nach Ende der 4 Probewochen fragen wir nach, ob du fest dabei bleiben möchtest.

Wenn das nicht der Fall ist, endet die Probemitgliedschaft ohne weitere Formalitäten nach 4 Wochen. Also mache den ersten Schritt: schreibe uns an probe@gartencoop.org

 

Gartencoop in der Badischen Zeitung: "Alte Sorten sind gefragt"

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Juni 2018

Beim Samenfest im Bad Krozinger Ortsteil Tunsel standen Pflanzen im Mittelpunkt, die sich selbst reproduzieren können. Von Anne Freyer.

BAD KROZINGEN-TUNSEL. Mit einem Wortspiel feierte der in Tunsel ansässige Verein "Gartencoop Freiburg" sein diesjähriges Sommerfest, hatte er doch den Begriff "samenfest" kurzerhand zum Titel gemacht. Damit war auch schon umrissen, was sich der ökologische Landbau auf die Fahnen geschrieben hat: eine Entwicklung weg von der Hybridzüchtung, hin zum Anbau samenfester Pflanzensorten.

Mehr | BZ

 

 

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by Dr. Radut