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Aktuelles

Gartencoop in der Corona-Krise

Veröffentlicht: Sonntag, 22. März 2020

Die Gesellschaft und jede/r Einzelne befindet sich aktuell in einer Ausnahmesituation, welche den beruflichen wie privaten Alltag radikal verändert hat. Auch die Kooperative muss mit möglichen gesundheitlichen Bedrohungen umgehen und die behördlichen Auflagen und Anordnungen berücksichtigen. Um die Nahrungsmittelproduktion und Verteilung für alle Beteiligten unseres Projekts möglichst sicher gestalten zu können, kommen kurzfristig zahlreiche Veränderungen auf uns zu. A, B und C – Team, sowie weitere Mitglieder haben, teils in einer virtuellen Konferenz, erste Schritte und Maßnahmen diskutiert und festgelegt. Diesbezüglich gibt es in der nächsten Zeit einen erheblichen Bedarf an Informationsfluss und Bereitschaft zu flexiblem und situationangepasstem Handeln. Solidarisch und besonnen agierend werden wir gemeinsam die Herausforderungen bewältigen.

Lest bitte alle die Newsletter und weiteren Verlautbarungen – passt auf euch auf – unterstützt euch gegenseitig!

 

 

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Logbuch SoLaWi APRIL 2020

Veröffentlicht: Montag, 2. März 2020
  • Deutschland - kein Bioland:  immer noch weniger als 10 Prozent Bioanbau
  • Mit Corana-Angst gegen Düngemittelverordnung: die neusten Schachzüge einiger Agrarverbände
  • Selbstorganisierte solidarische Betriebe in Zeiten von Corona
  • Schäferei 2020 - aus dem Alltag einer Schäferin

Der monatliche Podcast rund um solidarische Landwirtschaft, Selbstversorgung, Ernährungssouveränität, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Klimagerechtigkeit und den Themen einer globalen Selbstorganisation von unten

am 02.04. 16.00 bis 17.00 Uhr auf RDL 102.3 oder livestream rdl.de oder über podcast
 
 
 

 

 

"Besser Späti als nie" - der offene Mittagstisch mittwochs um 14h

Veröffentlicht: Donnerstag, 20. Februar 2020

Seit einigen Woche kooperiert die Gartencoop Freiburg mit der Initiative „Besser Späti als nie – Der offene Mittagstisch“. Jeden Mittwoch um 14 Uhr bietet die Initiative eine mit u.a. Gartencoop Gemüse gekochte Mahlzeit auf Spendenbasis an.

Ort: im "Bis Späti", Ecke Escholzstr. / Egonstr. in Freiburg

Aus ihrer Selbstdarstellung:

"Wir sind junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Interessen, uns eint aber der Wunsch, Menschen durch gemeinsames Essen zusammenzuführen und eine Begegnungsmöglichkeit zu schaffen.

Egal ob Studis, die es nicht mehr in die Mensa geschafft haben, Berufstätige in ihrer Mittagspause, Anwohner*innen, Menschen mit geringem Einkommen und Freund*innen des gefüllten Magens: alle sind willkommen!

Die Räumlichkeiten inklusive Küche werden uns kostenlos vom Späti zur Verfügung gestellt. Trotzdem arbeiten wir als unabhängige Initiative und haben keine kommerziellen Ambitionen. Das leckere Gemüse stellt uns die Kooperative GartenCoop zur Verfügung. Alle Einnahmen durch Spenden sollen nur in die Finanzierung von Lebensmitteln fließen, die wir durch „gerettete“ Lebensmittel ergänzen."

Wir freuen uns auf euch! In diesem Sinne, hasta la Mittagstisch!

Transformations-Uni Freiburg

Veröffentlicht: Mittwoch, 22. Januar 2020

Aus der Gründungserklärung der TU Freiburg:

Die Klimakrise ist in vollem Gange und raubt zunehmend mehr Menschen durch die Zerstörung der Ökosysteme ihre Existenzgrundlage. Währenddessen festigt das demokratisch nicht legitimierte World Economic Forum (WEF) in Davos nach wie vor die an unbegrenztem Wachstum orientierte Wirtschaftsweise, die diese Katastrophe erst ausgelöst hat.

Deshalb gründen wir heute die Transformations-Universität Freiburg (TU Freiburg) im besetzten Audimax – nicht, weil wir nicht lernen wollen, sondern weil wir anders lernen wollen. Alle sind eingeladen ihre vielfältigen Perspektiven in Open-Spaces, Workshops und im Plenum in die TU Freiburg einzubringen.

Die Besetzung und Gründung der TU Freiburg findet im Rahmen der zweiten Welle der Kampagne #By2020WeRiseUp statt.

https://tufreiburg.noblogs.org/

https://rdl.de/beitrag/transformations-universit-t-freiburg

Beteiligung vieler Menschen erwünscht. Kommt vorbei!

 

 

 

Klimastreik Fr 30.11. : Fridays for Future in Freiburg & weltweit

Veröffentlicht: Mittwoch, 7. August 2019

Am Freitag, den 30. November ruft Fridays for Future und andere Akteuer_innen zu einem erneuten weltweiten Klimastreik .

In Freiburg: Treffpunkt 10h auf dem Platz der Alten Synagogue

Nach der Demonstration mit 30.000 Teilnehmer_innen im September, gehen wir an diesem Tag mit unseren Nachbar_innen, Kolleg_innen, Freund_innen und Familien auf die Straße, damit unsere Stimmen gehört wird. Jede_r kann und muss mithelfen.

Gemeinsam bekennen wir Farbe und wagen uns heraus aus der Komfortzone – für Klimagerechtigkeit.

Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation – die Bewältigung der Klimakrise ist die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts.
Wir fordern eine Politik, die dieser Aufgabe gerecht wird.

 

 

Probemitgliedschaft bei der Gartencoop

Veröffentlicht: Freitag, 3. August 2018

Du hast schon von der Gartencoop gehört oder dich vielleicht über Veranstaltungen oder den Film weiter informiert? Du bist dennoch nicht sicher, ob die Gartencoop der Weg für dich ist, um in Zukunft an gesundes, regionales und solidarisch hergestelltes Biogemüse zu kommen?

Dann ist die Probemitgliedschaft die Möglichkeit für dich, um Klarheit zu gewinnen und so funktioniert es:

Dauer: 4 Wochen, Start - in der regel - eweils zu Monatsbeginn

Gemüseabholung: Verteilpunkt Studierendenhaus, Belfortstr. 24 oder Verteilpunkt Wiese in der Wiesentalstraße 21 jeweils Freiburg,  oder direkt an der Hofstelle Tunsel, Germanweg 8a.

Kosten: Spende nach Selbsteinschätzung (der monatliche Orientierungswert für eine reguläre Mitgliedschaft liegt bei ca. 100 Euro, gemäß dem Konzept ist dies lediglich eine Orientierung, die unter- wie überschritten werden kann und soll, je nach persönlicher Lage und eben Selbsteinschätzung).

Im Durchschnitt teilen sich 2-3 Menschen eine Mitgliedschaft (Familie, WG, etc).

Integration: Am Verteilpunkt erfährst du etwas über das Funktionieren der Coop. Es besteht die (freiwillige) Möglichkeit, sich mindestens einmal (Mittwochs, Donnerstags oder am Wochenende) auf der Hofstelle direkt an der Gemüseproduktion zu beteiligen und weitere Einblicke zu bekommen.

Dauer: Nach Ende der 4 Probewochen fragen wir nach, ob du fest dabei bleiben möchtest.

Wenn das nicht der Fall ist, endet die Probemitgliedschaft ohne weitere Formalitäten nach 4 Wochen. Also mache den ersten Schritt: schreibe uns an probe@gartencoop.org

 

Gartencoop in der Badischen Zeitung: "Alte Sorten sind gefragt"

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Juni 2018

Beim Samenfest im Bad Krozinger Ortsteil Tunsel standen Pflanzen im Mittelpunkt, die sich selbst reproduzieren können. Von Anne Freyer.

BAD KROZINGEN-TUNSEL. Mit einem Wortspiel feierte der in Tunsel ansässige Verein "Gartencoop Freiburg" sein diesjähriges Sommerfest, hatte er doch den Begriff "samenfest" kurzerhand zum Titel gemacht. Damit war auch schon umrissen, was sich der ökologische Landbau auf die Fahnen geschrieben hat: eine Entwicklung weg von der Hybridzüchtung, hin zum Anbau samenfester Pflanzensorten.

Mehr | BZ

 

 

Die Strategie der krummen Gurken - Film über die Gartencoop Freiburg

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Dezember 2017

Als ein bewußt in die Gesellschaft ausstrahlendes Projekt der Solidarischen Landwirtschaft hat die Gartencoop Freiburg in ihrem siebenjährigen Bestehen breite mediale Aufmerksamkeit erhalten. Der Film "Die Strategie der krummen Gurken" des Medienkollektivs Cine Rebelde widmet sich ganz dieser basisdemokratischen, ökologischen und selbstorganisierten Initiative.

In unregelmäßigen Abständen zeigen wir diesen Film im Rahmen von Informationsveranstaltungen.

Nächster Termin: Montag 16. Juli, 20 Uhr Filmvorführung im Kommunalen Kino Freiburg, Alter Wiehre Bahnhof

 

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Infoveranstaltungen und Kennenlernen - Solidarische Landwirtschaft GartenCoop nimmt neue Mitglieder auf

Veröffentlicht: Dienstag, 28. November 2017

Seit 2011 bewirtschaften wir in Selbstverwaltung einen Betrieb der solidarischen Landwirtschaft 18 Kilometer südlich von Freiburg. Im markgräfler Dorf Tunsel sind die Mitglieder der Kooperative regelmäßig in den unterschiedlichsten Formen an der Herstellung ihrer eigenen Lebensmittel beteiligt. Wir produzieren Gemüse und Getreide mit 100% samenfesten Sorten, organisieren zahlreiche Bildungsveranstaltungen, teilen uns die Ernte &ndash; und die Risiken der Landwirtschaft.
Die Zielsetzungen der Initiative sind vielfältig und reichen von der Versorgung der Mitglieder mit regionalem, gesunden und schmackhaftem Gemüse bis hin zur experimentellen Entwicklung neuer radikalökologischer Anbaumethoden. Wesentlich im Solidargedanken ist es auch, tragfähige Arbeits- und Lebensbedingungen für die in der Kooperative Beschäftigten zu schaffen.
Aktuell sind in der Initiative Plätze frei und wir nehmen gerne neue Mitglieder auf, die sich an der Umsetzung unserer Vision beteiligen wollen. Übernimm Verantwortung für eine zukunftsfähige Landwirtschaft: werde Teil einer SoLaWi-Kooperative in der Region!
Die GartenCoop freut sich über neue Interessierte - schreibt uns einfach eine Mail info_ät_ gartencoop.org (ät bitte durch das Zeichen ersetzen) oder kommt zu der nächsten Infoveranstalung (Termine werden auch hier auf der Seite gepostet).

 

Nächste Termine:

13.04.2018 20:00 Infoveranstaltung der GartenCoop Freiburg in Merzhausen. Das Treffen findet im Mietshäusersyndikat Kommunita Lotta, Herchersgarten 20, statt. Es wird der Dokumentarfilm über die GartenCoop, die Strategie der krummen Gurken, gezeigt und danach ist noch Raum für Fragen und Austausch. Ein Verteilpunkt befindet sich im Haus.

 

 

Die GartenCoop Freiburg - ein (unvollständiger) Rückblick und unsere Ziele und Utipien

Veröffentlicht: Dienstag, 26. Juli 2016

Als Fortführung der Anbauinspiration für eine solidarische Planwirtschaft von Unten wollen wir die Motivation und Ziele hinter unserer Verteilungsstruktur in der GartenCoop dokumentieren.

 

Wie alles begann .....

Die GartenCoop entstand 2009 als eine Initiative von GärtnerInnen, LandwirtInnen, KlimaaktivistInnen und Aktiven anderer sozialer Bewegungen. Neben einem konsequenten ökologischen Anbau und einer möglichst basisdemokratischen Entscheidungsfindung waren klimapolitische Ziele von Anfang an fest im Projekt verankert. Ein wichtiges Dokument in unserem Gründungsprozess war der Weltagrarbericht, der sich auch explizit mit dem Thema Klima und Energie auseinandersetzt:

31% der Klimagasemissionen schreibt der Weltklimarat IPCC direkt der Landwirtschaft und veränderter Landnutzung zu. Verarbeitung, Transport, Kühlung, Erhitzung, Zubereitung und Entsorgung von Lebensmitteln hinzugerechnet, die der IPCC in anderen Sektoren verbucht, ergibt, dass über 40% aller Emissionen davon abhängen, wie wir uns ernähren und Landwirtschaft betreiben.

Bewusst entschieden wir uns dagegen, unsere Folientunnel zu beheizen oder unser Lager mit externem Energieinput zu kühlen. Ein möglichst geschlossener Düngekreislauf mit eigener Mutterkuhherde und Kompostierung ist unser Ziel, um so wenig wie möglich externen Dünger einkaufen zu müssen. Aber auch nachdem das Gemüse geerntet ist, benötigt es Energie, um die Lebensmittel zu den Mitgliedern zu bringen.

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by Dr. Radut