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Aktuelles

Probemitgliedschaft bei der Gartencoop

Veröffentlicht: Freitag, 3. August 2018

Du hast schon von der Gartencoop gehört oder dich vielleicht über Veranstaltungen oder den Film weiter informiert? Du bist dennoch nicht sicher, ob die Gartencoop der Weg für dich ist, um in Zukunft an gesundes, regionales und solidarisch hergestelltes Biogemüse zu kommen?

Dann ist die Probemitgliedschaft die Möglichkeit für dich, um Klarheit zu gewinnen und so funktioniert es:

Dauer: 4 Wochen, Start - in der regel - eweils zu Monatsbeginn

Gemüseabholung: Verteilpunkt Studierendenhaus, Belfortstr. 24 oder Verteilpunkt Wiese in der Wiesentalstraße 21 jeweils Freiburg,  oder direkt an der Hofstelle Tunsel, Germanweg 8a.

Kosten: Spende nach Selbsteinschätzung (der monatliche Orientierungswert für eine reguläre Mitgliedschaft liegt bei ca. 100 Euro, gemäß dem Konzept ist dies lediglich eine Orientierung, die unter- wie überschritten werden kann und soll, je nach persönlicher Lage und eben Selbsteinschätzung).

Im Durchschnitt teilen sich 2-3 Menschen eine Mitgliedschaft (Familie, WG, etc).

Integration: Am Verteilpunkt erfährst du etwas über das Funktionieren der Coop. Es besteht die (freiwillige) Möglichkeit, sich mindestens einmal (Mittwochs, Donnerstags oder am Wochenende) auf der Hofstelle direkt an der Gemüseproduktion zu beteiligen und weitere Einblicke zu bekommen.

Dauer: Nach Ende der 4 Probewochen fragen wir nach, ob du fest dabei bleiben möchtest.

Wenn das nicht der Fall ist, endet die Probemitgliedschaft ohne weitere Formalitäten nach 4 Wochen. Also mache den ersten Schritt: schreibe uns an probe[at]gartencoop.org

 

Gartencoop in der Badischen Zeitung: "Alte Sorten sind gefragt"

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Juni 2018

Beim Samenfest im Bad Krozinger Ortsteil Tunsel standen Pflanzen im Mittelpunkt, die sich selbst reproduzieren können. Von Anne Freyer.

BAD KROZINGEN-TUNSEL. Mit einem Wortspiel feierte der in Tunsel ansässige Verein "Gartencoop Freiburg" sein diesjähriges Sommerfest, hatte er doch den Begriff "samenfest" kurzerhand zum Titel gemacht. Damit war auch schon umrissen, was sich der ökologische Landbau auf die Fahnen geschrieben hat: eine Entwicklung weg von der Hybridzüchtung, hin zum Anbau samenfester Pflanzensorten.

Mehr | BZ

 

 

Die Strategie der krummen Gurken - Film über die Gartencoop Freiburg

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Dezember 2017

Als ein bewußt in die Gesellschaft ausstrahlendes Projekt der Solidarischen Landwirtschaft hat die Gartencoop Freiburg in ihrem siebenjährigen Bestehen breite mediale Aufmerksamkeit erhalten. Der Film "Die Strategie der krummen Gurken" des Medienkollektivs Cine Rebelde widmet sich ganz dieser basisdemokratischen, ökologischen und selbstorganisierten Initiative.

In unregelmäßigen Abständen zeigen wir diesen Film im Rahmen von Informationsveranstaltungen.

Nächster Termin: Montag 16. Juli, 20 Uhr Filmvorführung im Kommunalen Kino Freiburg, Alter Wiehre Bahnhof

 

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Infoveranstaltungen und Kennenlernen - Solidarische Landwirtschaft GartenCoop nimmt neue Mitglieder auf

Veröffentlicht: Dienstag, 28. November 2017

Seit 2011 bewirtschaften wir in Selbstverwaltung einen Betrieb der solidarischen Landwirtschaft 18 Kilometer südlich von Freiburg. Im markgräfler Dorf Tunsel sind die Mitglieder der Kooperative regelmäßig in den unterschiedlichsten Formen an der Herstellung ihrer eigenen Lebensmittel beteiligt. Wir produzieren Gemüse und Getreide mit 100% samenfesten Sorten, organisieren zahlreiche Bildungsveranstaltungen, teilen uns die Ernte – und die Risiken der Landwirtschaft.
Die Zielsetzungen der Initiative sind vielfältig und reichen von der Versorgung der Mitglieder mit regionalem, gesunden und schmackhaftem Gemüse bis hin zur experimentellen Entwicklung neuer radikalökologischer Anbaumethoden. Wesentlich im Solidargedanken ist es auch, tragfähige Arbeits- und Lebensbedingungen für die in der Kooperative Beschäftigten zu schaffen.
Aktuell sind in der Initiative Plätze frei und wir nehmen gerne neue Mitglieder auf, die sich an der Umsetzung unserer Vision beteiligen wollen. Übernimm Verantwortung für eine zukunftsfähige Landwirtschaft: werde Teil einer SoLaWi-Kooperative in der Region!
Die GartenCoop freut sich über neue Interessierte - schreibt uns einfach eine Mail info_ät_ gartencoop.org (ät bitte durch das Zeichen ersetzen) oder kommt zu der nächsten Infoveranstalung (Termine werden auch hier auf der Seite gepostet).

 

Nächste Termine:

13.04.2018 20:00 Infoveranstaltung der GartenCoop Freiburg in Merzhausen. Das Treffen findet im Mietshäusersyndikat Kommunita Lotta, Herchersgarten 20, statt. Es wird der Dokumentarfilm über die GartenCoop, die Strategie der krummen Gurken, gezeigt und danach ist noch Raum für Fragen und Austausch. Ein Verteilpunkt befindet sich im Haus.

 

 

Die GartenCoop Freiburg - ein (unvollständiger) Rückblick und unsere Ziele und Utipien

Veröffentlicht: Dienstag, 26. Juli 2016

Als Fortführung der Anbauinspiration für eine solidarische Planwirtschaft von Unten wollen wir die Motivation und Ziele hinter unserer Verteilungsstruktur in der GartenCoop dokumentieren.

 

Wie alles begann .....

Die GartenCoop entstand 2009 als eine Initiative von GärtnerInnen, LandwirtInnen, KlimaaktivistInnen und Aktiven anderer sozialer Bewegungen. Neben einem konsequenten ökologischen Anbau und einer möglichst basisdemokratischen Entscheidungsfindung waren klimapolitische Ziele von Anfang an fest im Projekt verankert. Ein wichtiges Dokument in unserem Gründungsprozess war der Weltagrarbericht, der sich auch explizit mit dem Thema Klima und Energie auseinandersetzt:

31% der Klimagasemissionen schreibt der Weltklimarat IPCC direkt der Landwirtschaft und veränderter Landnutzung zu. Verarbeitung, Transport, Kühlung, Erhitzung, Zubereitung und Entsorgung von Lebensmitteln hinzugerechnet, die der IPCC in anderen Sektoren verbucht, ergibt, dass über 40% aller Emissionen davon abhängen, wie wir uns ernähren und Landwirtschaft betreiben.

Bewusst entschieden wir uns dagegen, unsere Folientunnel zu beheizen oder unser Lager mit externem Energieinput zu kühlen. Ein möglichst geschlossener Düngekreislauf mit eigener Mutterkuhherde und Kompostierung ist unser Ziel, um so wenig wie möglich externen Dünger einkaufen zu müssen. Aber auch nachdem das Gemüse geerntet ist, benötigt es Energie, um die Lebensmittel zu den Mitgliedern zu bringen.

Agrikultour: MACHT Lebensmittel – Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Juli 2016
Agrikultour: MACHT Lebensmittel!
Agrikultour: MACHT Lebensmittel –
Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Glyphosat-Vergiftung, Bienensterben, Konzernfusionen, Billigmilch, prekäre Arbeit, Klima-Verwüstung, Landgrabbing, industrielle Massen-Tierhaltung, Saatgutmonopole, Bio-Piraterie, Nahrungsmittel-Spekulation, Monokulturwüsten … Und was verbindest du so mit Landwirtschaft?

Die derzeitige Machtverteilung in Ernährungsfragen ist nicht nur ungerecht, sie wird in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen sozialen und ökologischen Verwüstung oder dem Erhalt unseres Planeten spielen. Weiter-wie-bisher ist keine Lösung!

Wir wollen einen umfassenden gesellschaftlichen Strukturwandel anstoßen, der eine kleinteilige, relokalisierte, sozial-gerechtere und ökologischere Lebensmittelproduktion und Ressourcenverteilung einfordert und vor allem fördert und möglich macht.

Hierfür sind wir auf der Straße und ziehen als „Agrikul-Tour“

in den Eschholzpark zum Festivalauftakt.

Wir stellen die jetzige Machtverteilung im Agrar-Sektor in Frage und wollen Perspektiven eines Übergangs zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufzeigen.

Alte Version:

 
Glyphosat-Vergiftung, Bienensterben, Konzernfusionen, Billigmilch, prekäre Arbeit, Klima-Verwüstung, Landgrabbing, industrielle Massen-Tierhaltung, Saatgutmonopole, Bio-Piraterie, Nahrungsmittel-Spekulation, Monokulturwüsten ... Und was verbindest du so mit Landwirtschaft? 
 
Die derzeitige Machtverteilung in Ernährungsfragen ist nicht nur ungerecht, sie wird in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen sozialen und ökologischen Verwüstung oder dem Erhalt unseres Planeten spielen. Weiter-wie-bisher ist keine Lösung!
 
Wir wollen einen umfassenden gesellschaftlichen Strukturwandel anstoßen, der eine kleinteilige, relokalisierte, sozial-gerechtere und ökologischere Lebensmittelproduktion und Ressourcenverteilung einfordert und vor allem fördert und möglich macht. Hierfür gehen wir im Rahmen des Agrikulturfestivals auf die Straße.
 
Wir stellen die jetzige Machtverteilung im Agrar-Sektor in Frage und wollen Perspektiven eines Übergangs zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufzeigen. Wir rufen auf zur kreativen Beteiligung am "MACHT-Lebensmittel-"Umzug, hin zum diesjährigen Agrikulturfestival. 
 
Die angemeldete Demonstation "Agrikultour" mit Traktoren, Lasten-Fahrrädern und Musik beginnt am Freitag, den 22. Juli, um 16 Uhr auf dem Holzmarkt in Freiburg und zieht zum Agrikulturfestival im Eschholzpark (Stühlinger).
 
 
 

Rundfunk muss hörbar sein! Die GartenCoop unterstützt den Aufruf für einen besseren Empfang von Radio Dreyeckland

Veröffentlicht: Montag, 27. Juni 2016

Eine hörbare Frequenz für Radio Dreyeckland

Eine Frequenz, die man kaum empfangen; ein Radio, das man nicht hören kann? Das scheint nicht nur uns, den Macherinnen und Machern von Radio Dreyeckland (RDL), am Sinn der Sache vorbei zu gehen. Auch von euch, den Hörerinnen und Hörern, erhalten wir immer wieder Klagen über den schlechten Empfang von RDL. Grund genug für das älteste Freie Radio der Bundesrepublik, mal wieder in den Ring zu steigen und um seine Existenz
zu kämpfen: um eine hörbare Frequenz für Radio Dreyeckland! Darum hat RDL im Dezember eine Kampagne gestartet unter dem Motto "Mehr Wellen für RDL!" – mit einer Postkartenaktion, Infoständen u.a.

Radio Dreyeckland hat sich nun entschieden, seine Ansprüche auf eine Stützfrequenz für das Freiburger Stadtgebiet juristisch durchzusetzen. (Siehe dazu auch unsere Pressemitteilung vom 16.12.2005, den Artikel vom "Sonntag" vom 18.12.2005 und von der BZ vom 01.12.05 sowie unsere Pressemitteilung vom 14.10.2006 zum Urteil des VGH Mannheim und einen Artikel in der BZ vom 14.10.2006 dazu.)

March against Syngenta: 2.000 für eine ökologische und solidarische Landwirtschaft ohne Agrarmultis.

Veröffentlicht: Sonntag, 22. Mai 2016

Ein bunter Protestmarsch mit rund 2.000 Teilnehmer_innen aus der Schweiz, Südbaden und dem Elsass zog am Samstag den 21. Mai durch die Basler Innenstadt. Der „March against Monsanto & Syngenta“ zog bis zu den Toren des Agrarkonzerns Syngenta und forderte einen Stopp von Pestiziden, gentechnisch verändertem Saatgut und der Patentierung von Saatgut. Am gleichen Tag fanden ähnliche Mobilisierungen in mindestens 386 verschiedenen Städten weltweit statt.

Pressemitteilung | RDL zum MaSM | Soundcollage | Schwarzbuch Syngenta | Presse 1 2 3 | Redebeitrag

 

Ernährungsautonomie erreichen - Für eine relokalisierte, kooperative und ökologische Landwirtschaft.

Veröffentlicht: Freitag, 13. Mai 2016

Wir begrüßen die Initiative der Stadt Freiburg, die Studie „Regionaler Konsum in Freiburg“ in Auftrag gegeben und eine Auseinandersetzung um das Thema angestoßen zu haben. Wir sehen die Lebensmittelversorgung ebenfalls als zentrales Handlungsfeld, um soziale, Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen und teilen die vorgetragene Motivation, der aktuellen Situation dringend etwas entgegen setzen zu wollen. Über 40% der jährlichen globalen Treibhausgasemissionen sind dem Ernährungssektor zuzuschreiben [1]. Hier besteht dringender Handlungsbedarf und gleichzeitig eine Chance, die Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung in der Region auf vielen Ebenen positiv zu verändern.

Die Fragen, die nun im Raum stehen, sind: Welche Schlussfolgerungen sollen aus der Studie gezogen werden? Welche Art von regionaler Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion wollen wir in der Region fördern? Eine Bestandsaufnahme ist, wenn auch diese Studie gewisse Grenzen hat, ein guter erster Schritt. Als Akteurin der solidarischen Landwirtschaft in der Region möchten wir uns mit diesem Beitrag an einer kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung um die Frage relokalisierter Lebensmittelökonomie beteiligen.

Eine solidarische und ökologische Ernährungswende ist möglich. Jetzt gilt es, Handlungsperspektiven aufzuzeigen und die Lebensmittelversorgung in der Region fundamental zu verändern. Ganzen Artikel lesen

Communiqué zum rechtswidrigen Polizeieinsatz gegen die GartenCoop und COP21-Proteste in Südbaden

Veröffentlicht: Mittwoch, 23. März 2016

Im Sommer 2015 beteiligten wir uns, als Projekt der kleinbäuerlichen, solidarischen Landwirtschaft, an der Mobilisierung für globale Klimagerechtigkeit im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris. Als uns am 20. Juli die Fahrradkarawane „Alternatiba“ besuchte, bekamen wir ebenfalls Besuch von zahlreichen Streifenwagen und einer Hundestaffel, die das Dorf in Aufruhr versetzten (Pressemitteilung vom 25.07.2015). Ohne rechtliche Grundlage und ohne jegliche Gesprächsbereitschaft kamen die Polizisten in großer Zahl auf das landwirtschaftliche Betriebsgelände, um wegen vermeintlicher Verkehrsbehinderungen nahe dem AKW-Fessenheim alle Anwesenden zu kontrollieren. Im von uns angestoßenen Beschwerdeverfahren gegen die verantwortliche Freiburger Staatsanwaltschaft vor dem Amtsgericht entschied nun Ermittlungsrichter Klein zugunsten des Beschwerdeführers. Wenigstens wurden keine Daten an französische Behörden weitergegeben. Damals behaupteten die deutschen Polizisten fälschlicherweise, dass sie aufgrund eines französischen Rechtshilfeersuchens handeln würden. Die Polizeiaktion entbehrte tatsächlich jeglicher rechtlicher Grundlage – die Beamt_innen hätten unsere Rechtsbelehrungen ernst nehmen sollen.

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by Dr. Radut